Zitate Rainer Maria Rilke

Rainer Maria Rilke – geboren am 4.12.1875 in Prag, verstorben am 29.12.1926 bei Montreux – ist einer der bedeutendsten deutsch-sprachigen Lyriker.

Rainer Maria Rilke Zitate

Seine Texte haben fast immer das Leben und die Liebe im Mittelpunkt.  Stöbern Sie in unserer Sammlung der schönsten Zitate von Rainer Maria Rilke:

Zitate Rainer Maria Rilke
Zitate Rainer Maria Rilke – © rook76 / Adobe Stock
  • Ach, wie gut ist es doch, unter lesenden Menschen zu sein. Warum sind sie nicht immer so?
  • Alle Mädchen erwarten wen, wenn die Bäume in Blüten stehn.
  • Alles, was mehr aus uns macht, ist Gnade für uns.
  • Dank ist vielmehr eine Verfassung denn eine Aussprache.
  • Darin besteht die Liebe: Daß sich zwei Einsame beschützen und berühren und miteinander reden.
  • Das Leben ist durchaus nicht so konsequent wie unsere Sorgen, es hat viel mehr Einfälle und viel mehr Seiten als wir.
  • Das Schicksal wird nicht außerhalb des Menschen bestimmt, sondern entsteht aus ihm selbst.
  • Daß etwas schwer ist, muß ein Grund mehr sein, es zu tun.
  • Der Gott, der uns in den Himmeln entfloh, aus der Erde wird er uns wiederkommen.
  • Die Blume kann gar nicht anders als leben. Wir aber können zu viel anderes.
  • Die Frau hat seit Jahrhunderten die ganze Arbeit in der Liebe geleistet.
  • Die Zeit geht so schnell und ich habe es längst aufgegeben, mit ihr um die Wette zu laufen.
  • Die Zukunft zeigt sich uns, lange bevor sie eintritt.
  • Dieses ist das erste Vorgefühl des Ewigen: Zeit haben zur Liebe.

Es gibt Augenblicke, in denen eine Rose wichtiger ist als ein Stück Brot.

  • Es gibt eine Menge Menschen, aber noch viel mehr Gesichter, denn jeder hat mehrere.
  • Es gibt kein ärgeres Gefängnis als die Furcht, einem Liebenden weh zu tun.
  • Ich glaube an das Alter, lieber Freund, Arbeiten und Altwerden, das ist es, was das Leben von uns erwartet.
  • Ich lerne es täglich, lerne es unter Schmerzen, denen ich dankbar bin: Geduld ist alles.
  • Im Leben gibt es keine Klassen für Anfänger, sondern es ist immer das Schwerste, das von einem verlangt wird.
  • Im Leben hat alles denselben Wert, und ein Ding ist nicht schlechter als ein Wort oder ein Duft oder ein Traum.
  • Im Schwierigen liegen die freundlichen Kräfte, die Hände, die an uns arbeiten.
  • In einer guten Ehe ernennt einer den anderen zum Beschützer seines Alleinsein.
  • Ist nicht ein helfendes Leben ein zehnfaches?
  • Je mehr Liebe man gibt, desto mehr besitzt man davon.
  • Jeder Tag ist der Anfang eines Lebens,
  • jedes Leben ist der Anfang der Ewigkeit.
  • Junge Menschen, die Anfänger in allem sind, können die Liebe noch nicht: sie müssen sie lernen.
  • Leise an Dir weht der Flügel meiner Zärtlichkeit vorbei.
  • Lerne, den geliebten Gegenstand mit den Strahlen deines Gefühls zu durchscheinen, statt ihn darin zu verzehren!

Man muß nicht ein Pflaster, weil es einmal gut getan hat, das ganze Leben aufgelegt lassen.

  • Man müßte so sich ineinanderlegen wie Blütenblätter um die Staubgefäße.
  • Nichts legt die Menschen so sehr im Irrtum fest wie die tägliche Wiederholung dieses Irrtums.
  • Ruhm ist die Summe der Mißverständnisse, die sich um einen Namen sammeln.
  • Traum ist ein Stück vom Leben.
  • Über einen Menschen, der einem sehr nahe steht, mag man andere, selbst Berufene, nicht reden hören.
  • Um eines Verses willen muß man viele Städte sehen, Menschen und Dinge. Wer viel geben will, muß viel empfangen haben.
  • Unser Wille ist nur der Wind, der uns drängt und dreht; weil wir selber die Sehnsucht sind, die in Blüten steht.
  • Vergessen sie nie, das Leben ist eine Herrlichkeit!
  • Wenn zwei oder drei Menschen zusammenkommen, sind sie deshalb noch nicht beisammen.
  • Wir haben keinen Grund, gegen unsere Welt Mißtrauen zu haben, denn sie ist nicht gegen uns.

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